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Fakultät für Physik der Universität Karlsruhe |
| Alle Bücher der Ausstellung |
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Die folgenden Bücher sind, zeitlich geordnet, in den Vitrinen ausgestellt. Die beiliegenden erläuternden
Texte sind den jeweiligen Vorworten entnommen. Die mit Aus urheberechtlichen Gründen ist ein Teil der digitalisierten Bücher nur von Rechnern auf dem Campus der Universität Karlsruhe aus zugänglich. Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise!
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| 1687 | ||
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Newton, Isaac S.: Philosophiae naturalis principia mathematica. London 1687. [Besitz UB Karlsruhe I A 2] |
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Die rationale Mechanik ist die genau dargestellte und erwiesene Wissenschaft, welche von den aus gewissen
Kräften hervorgehenden Bewegungen und umgekehrt den zu gewissen Bewegungen erforderlichen Kräften
handelt. Wir betrachten hauptsächlich diejenigen Umstände, welche sich auf Schwere und Leichtigkeit,
auf die Kraft der Elastizität und den Widerstand der Flüssigkeiten beziehen, und stellen unsere
Betrachtungen als Mathematische Prinzipien der Naturlehre auf.
Alle Schwierigkeit der Physik besteht darin, aus den Erscheinungen der Bewegung die Kräfte der Natur zu
erforschen und hierauf durch diese Kräfte die übrigen Erscheinungen zu erklären. Möge
es erfolgreich sein, die übrigen [nicht mechanischen] Erscheinungen der Natur auf dieselbe Weise aus
mathematischen Prinzipien abzuleiten. Viele Beweggründe bringen mich zu der Vermutung, daß diese
Erscheinungen alle von gewissen Kräften abhängen. Bisher haben die Physiker es vergebens
versucht, die Natur durch diese unbekannten Kräfte zu erklären; ich hoffe jedoch, daß die hier
aufgestellten Prinzipien über die Verfahrensweise Licht verbreiten werden.
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| 1863 | ||
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Helmholtz, Hermann von: Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik. Braunschweig 1863. [Besitz UB Karlsruhe III A 311] |
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Aus dem Vorwort zur 3. Auflage 1870: Die einen, welche mechanische Erklärungen bevorzugen, haben ihr Bedauern ausgesprochen, daß ich überhaupt in diesem Gebiete der künstlerischen Erfindung und den ästhetischen Neigungen des menschlichen Geistes noch einen Spielraum gelassen habe, und haben wohl auch versucht, durch neue Zahlenspekulationen mein System zu ergänzen. Andere Kritiker von mehr metaphysischen Neigungen haben meine Theorie der Konsonanz und damit, wie sie glaubten, meine ganze Theorie der Musik als zu grob mechanisch verworfen. Meine Kritiker mögen mir verzeihen, wenn ich aus dem Widerstreit ihrer Vorwürfe schließe, daß ich ungefähr den richtigen Weg gegangen bin.
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| 1869 [ Erstausgabe ] | ||
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Kohlrausch, Friedrich: Leitfaden der praktischen Physik.8. verm. Aufl. Leipzig 1896. [Besitz UB Karlsruhe III A 12(8)]
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Das vorliegende Buch soll als Wegweiser bei physikalischen Messungen dienen. |
| 1892 | ||
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Hertz, Heinrich: Untersuchungen über die Ausbreitung der elektrischen Kraft. Leipzig 1892. [Besitz UB Karlsruhe III A 914] |
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Eine vollständige Neubearbeitung der Versuche unter Vermeidung des Falschen und Zweifelhaften konnte die
aufgewandte Mühe nicht lohnen, und es ist auch wohl unmöglich, Versuche von anderen Gesichtspunkten
aus zu schildern, als von welchen sie angestellt wurden. Ich habe mich deshalb entschlossen, zwar die hierher
gehörenden Arbeiten in unveränderter Form abzudrucken, zugleich aber eine weniger strenge gehaltene
Übersicht über den Gang und Zusammenhang der Arbeiten vorauszuschicken.
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| 1893 | ||
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Nernst, Walther: Theoretische Chemie vom Standpunkte der Avogadro'schen Regel und der Thermodynamik. Stuttgart 1893. [Besitz UB Karlsruhe III A 102]
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Die Entwicklung der physikalischen Chemie zu einem besonderen Zweige der Naturforschung bedeutet (und hierauf
möchte ich Gewicht legen) nicht sowohl die Schaffung einer neuen, als vielmehr die Verknüpfung
zweier, bisher ziemlich getrennter Wissenschaften. Bei der Ausarbeitung wurde mir immer klarer, daß für
die theoretische Behandlung chemischer Prozesse zunächst die Regel von Avogadro, die mir ein fast
unerschöpfliches, von der Molekulartheorie geschenktes Füllhorn zu sein scheint, sodann die
Lehrsätze der Energetik, unter deren Strenge sich alle Naturvorgänge beugen, die wichtigsten Grundlagen bilden.
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| 1897 [ Erstausgabe ] | ||
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Planck, Max: Vorlesungen über Thermodynamik. 3., erw. Aufl. Leipzig 1911. [Besitz UB Karlsruhe IV A 3137(3)]
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Ich entschied mich für eine neue Überarbeitung des ganzen Stoffes, einmal aus dem Grunde, weil mir
daran lag, manche in dem knappen Stil einiger Abhandlungen etwas kurz geratenen allgemeinen Überlegungen
und Beweise ausführlicher und verständlicher zu gestalten, hauptsächlich aber deshalb, weil
sich auf diese Weise die Gelegenheit bot, mittels einer entsprechenden Erweiterung des behandelten Themas das
ganze Gebiet der Thermodynamik in eine einheitliche Darstellung zusammenzufassen. Hierdurch ist dem Werke
allerdings der Charakter einer Forschungsarbeit genommen und ihm mehr derjenige eines Lehrbuchs gegeben, bestimmt
zur Einführung in das Studium der Thermodynamik, für jeden, der einen Anfängerkurs in Physik und
Chemie durchgemacht hat und mit den Elementen der Differential- und Integralrechnung vertraut ist.
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| 1898 | ||
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Hoff, Jacobus H. van't: Vorlesungen über theoretische und physikalische Chemie. Tl. 1-3. Braunschweig 1898-1900. [Besitz UB Karlsruhe IV A 7040-1.2.3
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Es wurde die folgende Anordnung gewählt: Die chemische Dynamik [gegenseitige Verwandlung mehrerer
Körper], die chemische Statik [Bau der Materie, Molekular und Atomauffassung, Konfiguration] und Beziehungen
zwischen Eigenschaften und Zusammensetzung. In pädagogischer Hinsicht hat das Voranstellen der Dynamik
Bedenkliches nur für den Chemiker, der nicht physikalisch etwas vorgebildet ist.
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| 1901 [ Erstausgabe ] | ||
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Gibbs, Josiah Willard: Elementare Grundlagen der statistischen Mechanik entwickelt besonders im Hinblick auf eine rationelle Begründung der Thermodynamik. Leipzig 1905. Originalsachtitel: Elementary principles in statistical mechanics. [Besitz UB Karlsruhe IV A 7523]
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Dieses Buch ist der erste Versuch, die statistischen und die Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen in der Mechanik, wie
sie auf verschiedenen Gebieter der Physik, namentlich aber in der kinetischen Gastheorie unentbehrlich sind,
unabhängig von ihrem Anwendungsgebiet auf sicherer Grundlage mathematisch streng zu entwickeln.
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| 1903 | ||
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Tammann, Gustav: Kristallisieren und Schmelzen. Ein Beitrag zur Lehre der Änderungen des Aggregatzustandes. Leipzig 1903. [Besitz UB Karlsruhe IV A 3867]
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Vor sieben Jahren kam der Verfasser zu einer Hypothese betreffs des Verlaufs der Schmelzkurven, welche sich von den
früheren Ansichten, die eine Analogie der Schmelzkurven mit den Dampfspannungskurven voraussetzten,
wesentlich unterscheidet. Der Kernpunkt der Hypothese läßt sich dahin formulieren, daß auf den Schmelzkurven
kritische Punkte, in denen der Kristall identisch mit seiner Schmelze wird, nicht vorkommen können. Die
direkte Erfahrung hat diesen Satz, eine Folgerung aus unseren Kenntnissen über das Verhalten des Stoffes in
isotropen und anisotropen Zuständen, bestätigt.
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| 1908 | ||
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Klein, Felix: Elementarmathematik vom höheren Standpunkte aus. Tl. 1. Arithmetik, Algebra, Analysis. - Tl. 2. Geometrie Leipzig 1908-1909. [Besitz UB Karlsruhe IV A 1436]
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Ich habe mich bemüht, dem Lehrer - oder auch dem reiferen Studenten - Inhalt und Grundlegung der im Unterricht
zu behandelnden Gebiete vom Standpunkte der heutigen Wissenschaft in möglichst einfacher und anregender
Weise überzeugend darzulegen.
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| 1918 [ Erstausgabe ] | ||
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Weyl, Hermann: Raum, Zeit, Materie. Vorlesungen über allgemeine Relativitätstheorie. 2., unveränd. Aufl. Berlin 1919. [Besitz UB Karlsruhe IV A 4649(2)]
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Mit der Einsteinschen Relativitätstheorie hat das menschliche Denken eine neue Stufe erklommen. Es ist,
als wäre plötzlich eine Wand zusammengebrochen, die uns von der Wahrheit trennte: nun liegen
Weiten und Tiefen vor unserem Erkenntnisblick entriegelt da, deren Möglichkeit wir vorher nicht einmal
ahnten. Der Erfassung der Vernunft, welche dem physikalischen Weltgeschehen innewohnt, sind wir einen
gewaltigen Schritt näher gekommen.
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| 1919 [ Erstausgabe ] | ||
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Sommerfeld, Arnold: Atombau und Spektrallinien. 3., umgearb. Aufl. Braunschweig 1922. [Besitz UB Karlsruhe IV A 1268(3)]
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Seit der Entdeckung der Spektralanalyse konnte kein Kundiger zweifeln, daß das Problem des Atoms
gelöst sein würde, wenn man gelernt hätte, die Sprache der Spektren zu verstehen. Das
ungeheure Material, welches 60 Jahre spektroskopischer Praxis angehäuft haben, schien allerdings in
seiner Mannigfaltigkeit zunächst unentwirrbar. Was wir heutzutage aus der Sprache der Spektren heraus
hören, ist eine wirkliche Sphärenmusik des Atoms, ein Zusammenklingen ganzzahliger
Verhältnisse, eine bei aller Mannigfaltigkeit zunehmende Ordnung und Harmonie. Für alle Zeiten wird
die Theorie der Spektrallinien den Namen Bohrs tragen. Aber noch ein anderer Name wird dauernd mit ihr verknüpft
sein, der Name Plancks. Alle ganzzahligen Gesetze der Spektrallinien und der Atomistik fließen letzten Endes
aus der Quantentheorie. Sie ist das geheimnisvolle Organon, auf dem die Natur die Spektralmusik spielt und nach
dessen Rhythmus sie den Bau der Atome und der Kerne regelt.
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| 1921 | ||
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Lehmann, Otto: Flüssige Kristalle und ihr scheinbares Leben. Leipzig 1921. [Besitz UB Karlsruhe 96 B 490]
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Ideale Kristalle finden sich in der Natur nicht; jeder Kristall ist mit irgend einer Unvollkommenheit behaftet. Die bisherige
Kristallographie glaubte indes von diesen Unvollkommenheiten absehen zu können und die physikalische
Homogenität geradezu in die Definition des Kristallzustandes aufnehmen zu müssen. Meine Studien
über Kristallisiation führten aber zu dem genau entgegengesetzten Ergebnis, daß
nämlich gleichartige Moleküle auch ohne alle äußeren Störungen sich in einer von
der Raumgitterstruktur völlig abweichenden Anordnung vereinigen können, welche nach beliebiger
Störung immer von selbst sich wiederherstellt, also durchaus stabil ist. Diese Aggregate
wachsen wie ideale Kristalle, sind also Phasen und somit eigentliche Kristalle, obschon ihnen die physikalische
Homogenität fehlt. Sie bilden Übergänge von den festen Kristallen zu den amorphen
Flüssigkeiten und werden deshalb von mir flüssige Kristalle genannt.
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| 1924 | ||
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Courant, Richard; Hilbert, David: Methoden der mathematischen Physik. Bd. 1. 2. Berlin 1924-1937. (Grundlehren der mathematischen Wissenschaften in Einzeldarstellungen ; 12. 48) [Besitz UB Karlsruhe ZA 100-12; 48]
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Viele Vertreter der Analysis haben das Bewußtsein der Zusammengehörigkeit ihrer Wissenschaft mit der
Physik verloren, während auf der anderen Seite oft den Physikern das Verständnis für die Probleme
und Methoden der Mathematiker abhanden gekommen ist. Ohne Zweifel liegt in dieser Tendenz eine Bedrohung
für die Wissenschaft überhaupt. Wir müssen einen guten Teil unserer Kräfte darauf richten,
Getrenntes wieder zu vereinigen, indem wir unter zusammenfassenden Gesichtspunkten die inneren
Zusammenhänge klarlegen.
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| 1931 [ Erstausgabe ] | ||
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Wigner, Eugen: Gruppentheorie und ihre Anwendung auf die Quantenmechanik der Atomspektren. Unveränd. Nachdr. d. Ausg. 1931. Braunschweig 1977. [Besitz UB Karlsruhe 77 A 1304]
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Dieses Buch ist aus dem Wunsche entstanden, die Anwendung gruppentheoretischer Methoden in der
Quantenmechanik einem weiteren Leserkreis zugänglich zu machen. Die wirkliche Lösung der
quantenmechanischen Differentialgleichungen stößt im allgemeinen auf so große
Schwierigkeiten, daß man durch direkte Rechnung zumeist nur eine grobe Annäherung zu erreichen
vermag. Um so erfreulicher ist es, daß ein so großer Teil der quantenmechanischen Resultate
schon durch reine Symmetrieüberlegungen erhalten werden kann.
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| 1932 [ Erstausgabe ] | ||
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Joos, Georg: Lehrbuch der theoretischen Physik. 12., unveränd. Nachdr. d. 11. Aufl. Frankfurt a.M. 1959. [Besitz UB Karlsruhe FH phys 2.0 IV A 432(12)g]
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Dieses Buch will keine Bergbahn sein, welche den Leser mühelos auf einzelne Gipfel der Erkenntnis bringt.
Es will nur ein bescheidener Bergführer sein, der auf ein mittleres Plateau führt, von dem aus die Spitzen
zu erblicken und nicht allzu schwer zu ersteigen sind. Aber weil das Buch nur ein Führer sein will, muß
der Verfasser den Leser um Mitarbeit bitten, die in sorgfältiger Durchsicht des Texts besteht. Nur durch eine
knappe, jeden Satz auf Kürze abwägende Darstellung war es möglich, das ganze ungeheure
Gebiet in einem einzigen Band wiederzugeben.
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Van Vleck, John H.: The theory of electric and magnetic susceptibilities. Repr. from the 1st ed. 1932. London 1966. [Besitz UB Karlsruhe 76 A 336]
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The new quantum mechanics is perhaps most noted for its triumphs in the field of spectroscopy, but its less heralded
success in the theory of electric and magnetic susceptibilities must be regarded as one of its great achievements.
In the preface to a book on theoretical physics it is customary for the author to express the laudable but, alas, usually
unwarranted hope that the volume will prove simultaneously rigorous to mathematical readers and intelligible to the
non-mathematical, at least provided the latter omit the particular sections where the density of equations is excessive.
At any rate this has been the aim of the present volume, and I hope that it has not fallen too far short.
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| 1938 [ Erstausgabe ] | ||
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Pauling, Linus: Die Natur der chemischen Bindung. Weinheim 1962. Originalsachtitel: The nature of the chemical bond. [Besitz UB Karlsruhe V A 7620]
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Obwohl viele der neueren Fortschritte der Quantenmechanik zu verdanken waren, reifte in mir der Gedanke, daß
es gelingen müßte, die neueren Entwicklungen auch ohne höhere Mathematik gründlich und
befriedigend darzustellen. Nur ein kleiner Teil von dem, was die Quantenmechanik der Chemie gebracht hat, hat ja rein
quantenmechanischen Charakter. Die moderne Strukturchemie ist nicht schwerer zu verstehen und setzt nicht mehr
oder nicht wesentlich mehr mathematische Kenntnisse voraus, als sonstige gängige Vorstellungen in der Chemie.
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| 1940 | ||
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Kopfermann, Hans: Kernmomente. Leipzig 1940. (Physik und Chemie und ihre Anwendungen in Einzeldarstellungen ; 4) [Besitz UB Karlsruhe V A 2934]
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Eine Kernmomentenforschung in dem Sinne, wie sie heute getrieben wird, gibt es als Hyperfeinstrukturuntersuchung an Atomspektren und als Intensitätsmessung an Banden der Elementmoleküle seit einem guten Jahrzehnt; die Molekularstrahlablenkungsversuche sind erst in den allerletzten Jahren erprobt und mit Erfolg ausgeführt worden. Das ganze Forschungsgebiet ist also jung. Es scheint daher an der Zeit zu sein, einmal das ganze Gebiet, das mit den mechanischen, magnetischen und elektrischen Momenten der Kerne in Beziehung steht, zu ordnen und in den größeren Rahmen der kernphysikalischen Betrachtung hineinzustellen. |
| 1941 [ 3. Auflage ] | ||
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Pohl, Robert Wichard: Einführung in die Mechanik, Akustik und Wärmelehre. 3. u. 4. umgearb. u. erg. Aufl. Berlin 1941. [Besitz UB Karlsruhe IV E 34-1(4)]
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Die grundlegenden Experimente stehen im Vordergrund der Darstellung. Sie sollen vor allem der Klärung der
Begriffe dienen und einen Überblick über die Größenordnungen vermitteln. Eine ganze Reihe
von Versuchen erfordert einen größeren Platz. Im Göttinger Hörsaal steht eine glatte
Parkettfläche von 12x5 m2 zur Verfügung. Das lästige Hindernis in älteren
Hörsälen, der große, unbeweglich eingebaute Experimentiertisch, ist schon seit Jahren beseitigt.
Die benutzten Apparate sind einfach und wenig zahlreich. Endlich erweist ein Schattenriß die Brauchbarkeit
eines Versuchs in großen Sälen. Denn diese verlangen in erster Linie klare Umrisse, nirgends unterbrochen
durch nebensächliches Beiwerk, wie Stativmaterial u. dgl.
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| 1948 [ 3rd edition ] | ||
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Dirac, Paul A. M.: The principles of quantum mechanics. 3rd ed. Oxford 1948. [Besitz UB Karlsruhe IV A 7145(3)]
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The symbolic method (in contrast to the method of coordinates or representations) seems to go more deeply into the
nature of things. It enables one to express the physical laws in a neat and concise way, and will probably be increasingly
used in the future as it becomes better understood and its own special mathematics gets developed. For this reason
I have chosen the symbolic method, introducing the representatives later merely as an aid to practical calculation.
This has necessitated a complete break from the historical line of development. Anmerkung: Hier begann der Siegeszug von bra < und ket >
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| 1950 [ Erstausgabe ] | ||
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Shockley, William: Electrons and holes in semiconductors with applications to transistor electronics. 7th print. Princeton, NJ 1959. [Besitz UB Karlsruhe V A 1305b]
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Aus dem Vorwort des Herausgebers: If there be any lingering doubts as to the wisdom of doing deeply fundamental research in an industrial laboratory, this book should dissipate them. In scope and detail this work is a product of the power and resourcefulness of the collaborative industrial group of physicists, chemists, metallurgists and engineers. It is aiming at understanding of the semiconductors, which have already received considerable application in the communication business in the form of rectifiers, regulators and modulators. Solid state electronics, or transistor electronics as Dr. Shockley calls it, precedes and in one respect has always excelled vacuum electronics, for the crystal wireless detector preceded the audion and it is still the best detector when the going gets tough, as in microwaves.
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| 1952 [ Erstausgabe ] | ||
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Blatt, John M.; Weisskopf, Victor F.: Theoretische Kernphysik. Leipzig 1959. Originalsachtitel: Theoretical nuclear physics. [Besitz UB Karlsruhe V A 5567]
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Viele Annahmen und Feststellungen, die sich in diesem Buche finden, sollten als vorläufig betrachtet werden.
Es enthält eine große Menge von Informationen, deren wir keineswegs sicher sind und die nur deswegen
aufgenommen worden sind, weil zur Zeit nichts Besseres verfügbar ist. Ein charakteristisches Beispiel sind
die Angaben über die Dichte der Kernniveaus. In einigen Fällen haben neue Entwicklungen statt der
früher bevorzugten eine erfolgreichere Behandlungsweise hervortreten lassen, z.B. die Schalentheorie der
Kernstruktur.
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| 1963 | ||
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Abrikosov, Aleksej A.; Gor’kov, Lev P.;.Dzyaloshinski, I. E.: Methods of quantum field theory in statistical physics. Englewood Cliffs, NJ 1963. [Besitz UB Karlsruhe 65 A 2039]
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We have confined ourselves to just one of the possible formulation of quantum statistics and the field theory language. From our point of view, the
simplest and most convenient method is that based on the use of Green’s functions, and it is this method which is taken as fundamental in the present book.
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| 1964 [ Erstausgabe ] | ||
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Bjorken, James D.; Drell, Sidney D.: Relativistische Quantenmechanik. Mannheim 1966. (BI-Hochschultaschenbücher ; 98/98a) Originalsachtitel: Relativistic quantum mechanics. [Besitz UB Karlsruhe ZA 2502-98]
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Das Propagator-Verfahren zur Formulierung einer relativistischen Quantentheorie, dessen Bahnbrecher im Jahre
1949 Feynman war, brachte die Quantenelektrodynamik in eine ebenso praktische wie intuitiv anschauliche Gestalt
und erwies sich für eine große Anzahl von Problemen aus der Theorie der Elementarteilchen als
äußerst fruchtbar. Das Hauptgewicht unserer Betrachtungen soll auf der Entwicklung der Feynman-Regeln liegen.
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Feynman, Richard P.: The character of physical law. 2nd print. Cambridge, Mass. 1967. [Besitz UB Karlsruhe 70 A 154]
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As we look into things we get an aesthetic pleasure from them directly on observation. There is also
a rhythm and a pattern between the phenomena of nature which is not apparent to the eye, but only to the eye
of analysis; and it is these rhythms and patterns which we call Physical Laws.
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| 1972 | ||
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Weinberg, Steven: Gravitation and cosmology : principles and applications of the general theory of relativity. New York 1972. [Besitz UB Karlsruhe FH phys 2.45 73 A 331d]
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Our approach naturally leads us to ask why gravitation should obey the Principle of Equivalence. In my opinion the
answer is not to be found in the realm of classical physics, and certainly not in Riemannian geometry, but in the
constraints imposed by the quantum theory of gravitation. It seems to be impossible to construct any
Lorentz-invariant quantum theory of particle of mass zero and spin two, unless the corresponding classical field theory
obeys the Principle of Equivalence. Thus the Principle of Equivalence appears as the best bridge between the theories
of gravitation and of elementary particles.
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[ Zum Seitenanfang ] Stand dieser Seite: 03.11.99 URL: http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/ausstellung/wasbleibt/buecher.html |